Handwerksbetriebe mit Tradition

Ohne sie würde kein Haus gebaut, kein Möbelstück gefertigt, kein Brötchen gebacken und keine Sanitäranlage repariert – rund fünf Millionen Deutsche sind im Handwerk tätig. Viele Familiennamen zeugen noch heute davon, dass ein Vorfahre der Familie im Mittelalter einem Handwerk nachgegangen sein muss. Müller, Schmidt, Schröder oder Krüger – allesamt angesehene Berufe. Handwerksbetriebe in dritter oder vierter Generation verbinden oft die Tradition mit Zeitgeist und viel Herzblut, denn ein mittelständischer Familienbetrieb mit langjährigen Mitarbeitern ist kein unpersönlicher Konzern. Junge Gesellen und Meister prägen das Handwerk heute mit modernsten Produktionstechniken und wagen den Spagat zwischen Wirtschaftlichkeit und Kreativität. Tradition heißt nicht, die Asche zu bewahren, sondern das Feuer weiter zu tragen! Engagierte Ausbildungsbetriebe zeigen, dass es sie noch gibt, die Männer und Frauen mit den „goldenen Händen“. Handwerkliches Geschick wird hierbei heute mit Kundenfreundlichkeit und innovativen Techniken kombiniert. Dabei wird dem Handwerk oft vorgeworfen, es mangele an Innovationsfreude und man klebe zu sehr am Althergebrachten. Das Ergebnis einer Studie zeigt jedoch, dass die Handwerksbetriebe sogar selbst Innovatoren sind, die neue Produkte, Verfahren und Dienstleistungen entwickeln und diese dann in eigener Regie vermarkten. Fast die Hälfte der befragten Unternehmen verwies auf abgeschlossene Innovationsvorhaben in den vergangenen drei Jahren.

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